Die Geschichte des Champagners: Vom Zufall zum König der Weine
Kein Wein steht so sehr für Feste, Triumphe und grosse Momente wie der Champagner. Doch sein Weg vom stillen Klosterwein zum prickelnden Luxusgut war lang – und beginnt mit einem Problem, das man eigentlich loswerden wollte.
Der Mönch und die Bläschen
Lange galt die Kohlensäure als Fehler. In den kühlen Kellern der Champagne stoppte die Gärung im Winter und setzte im Frühling wieder ein – die Folge waren explodierende Flaschen und unerwünschte Bläschen. Der Benediktinermönch Dom Pérignon, oft fälschlich als Erfinder des Champagners gefeiert, kämpfte zunächst gegen das Prickeln an. Doch er legte mit seiner Kunst des Verschnitts und der sorgfältigen Kellerarbeit den Grundstein für die spätere Qualität. Erst als man die zweite Gärung in der Flasche zu beherrschen lernte, wurde aus dem Problem ein Triumph.
Die Méthode Champenoise
Was den Champagner einzigartig macht, ist die Méthode Champenoise: die zweite Gärung direkt in der Flasche. Nach der ersten Vergärung wird dem Grundwein eine Mischung aus Hefe und Zucker zugesetzt, die das feine Perlen erzeugt. Monate-, oft jahrelang reift der Wein dann auf der Hefe und entwickelt jene typischen Noten von Brioche, Briochekruste und gerösteten Nüssen. Erst das Rütteln und Degorgieren befreit ihn von der Hefe – ein Handwerk, das Geduld und Können verlangt.
Drei Stile, ein grosser Name
- Champagne Louis Roederer Brut Collection 245 – die ikonische Cuvée des legendären Hauses: feinperlig und präzise, mit Brioche, Zitrus und weissem Pfirsich. Der zeitlose Klassiker für jeden Anlass.
- Champagne Louis Roederer Brut Blanc de Blancs – die Eleganz des reinen Chardonnay: kristallin, mineralisch und fein, mit Zitrusblüte und einem Hauch Haselnuss. Champagner in seiner edelsten Form.
- Champagne Louis Roederer Brut Rosé – verführerisch und stilvoll: zartes Lachsrosa, rote Beeren und feine Perlage. Ein Rosé-Champagner von grosser Finesse für besondere Momente.
Champagner richtig geniessen
Champagner ist mehr als ein Aperitif. Gut gekühlt bei 8 bis 10 Grad begleitet er ein ganzes Menü: Austern und Sushi zum Blanc de Blancs, Geflügel und Lachs zum Rosé, feines Gebäck zum Dessert. Verwenden Sie ein tulpenförmiges Glas statt der flachen Schale – es bündelt die Aromen und bewahrt die Perlage. Und füllen Sie langsam ein, damit die Bläschen nicht verfliegen.
Ein Schluck Geschichte
Jede Flasche Champagner trägt Jahrhunderte an Wissen, Geduld und Leidenschaft in sich. Was als unerwünschtes Prickeln begann, ist heute das Symbol für Eleganz und Lebensfreude schlechthin. Wer eine Flasche öffnet, lässt nicht nur Korken knallen, sondern feiert eine der grössten Erfolgsgeschichten der Weinwelt.
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