Wein zu Wild
Herbstzeit ist Wildzeit: Zu kräftigen Wildgerichten gehört ein Wein mit Charakter – tiefgründig, würzig und mit reifem Tannin.
Wild braucht Charakter
Wildfleisch ist aromatisch, dunkel und oft kräftig gewürzt. Es verlangt nach Rotweinen mit Tiefe, Struktur und reifer Frucht, die der Intensität standhalten. Zu zarteren Wildarten passen elegantere Weine, zu kräftigen die ganz grossen.
Reh, Hirsch und Wildschwein
Zu feinem Reh harmonieren elegante, würzige Rote wie ein gereifter Barolo oder Pinot Noir. Hirsch und Wildschwein vertragen mehr Wucht – ein Amarone oder kräftiger Syrah begleitet sie ideal. Wichtig ist, dass der Wein die Beilagen und Saucen mitträgt.
Unsere Wild-Empfehlungen
- Del Conte Barolo – elegant und würzig – ideal zu Reh und Federwild.
- Zenato Amarone – wuchtig und tief – für Hirsch und Schmorgerichte.
- Maienfeld Syrah – pfeffrig und kräftig – zu Wildschwein und Würze.
Wild bei Tisch
Kombinieren Sie kräftige Rotweine mit klassischen Wildbeilagen wie Spätzli, Rotkraut, Maroni und Wildsauce. Je intensiver die Sauce, desto kräftiger darf der Wein sein. Auch dunkle Schokolade in der Sauce ruft nach einem grossen Roten.
Der richtige Genuss
Servieren Sie Wildbegleiter bei 17 bis 18 °C. Gereifte Weine sollten Sie rechtzeitig öffnen und jüngere, tanninbetonte ruhig eine Stunde in der Karaffe atmen lassen.
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